Use Case

Smart-Meter-Rollout ohne mehr Backoffice

Der Rollout skaliert über Quoten und Fristen — die Ausnahmebearbeitung skaliert nicht mit. Wir automatisieren die wiederkehrenden Prüf-, Kommunikations- und Dokumentationsprozesse rund um den Einbau intelligenter Messsysteme und binden sie an Ihre bestehenden Systeme an.

Der Rollout skaliert. Ihre Ausnahmebearbeitung auch?

Jeder Einbau erzeugt eine Kette aus Terminierung, Gerätezuordnung, Kundenkommunikation, Dokumentation und Datenübergabe. Solange diese Kette an mehreren Stellen von Hand geschlossen wird, wächst der Personalbedarf proportional zur Einbaumenge — und genau das lässt sich unter Quotendruck nicht durchhalten.

Woran es im Rollout typischerweise hängt:

  • Terminvereinbarung und Terminabsagen laufen über Postfächer und Telefon
  • Geräte-, Zähler- und Einbaudaten werden zwischen Systemen übertragen
  • Montageberichte und Fotos kommen als PDF oder Foto-Mail zurück und müssen erfasst werden
  • Nicht angetroffene Kunden, Zugangsprobleme und Rückläufer werden manuell nachverfolgt
  • Der Status einzelner Fälle ist nur durch Nachfragen im Team zu ermitteln
Zählerwand mit einer Reihe dicht nebeneinander montierter Stromzähler

Was wir automatisieren

Vorgehen

So kommen Sie zu einem automatisierten Rollout-Prozess

1
Einen Vorgangstyp auswählen

Wir beginnen mit dem Fall, der das größte Volumen oder den größten Rückstand erzeugt — nicht mit dem gesamten Rollout auf einmal.

2
Datenwege klären

Welche Systeme sind beteiligt, welche Schnittstellen existieren, wo entstehen heute Medienbrüche. Das Ergebnis ist ein belastbarer Umsetzungsschnitt.

3
Automatisieren und messen

Umsetzung mit Human-in-the-Loop für unklare Fälle, produktiver Betrieb und Messung gegen den Ausgangswert vor der Ausweitung auf weitere Fallgruppen.

Aus der Praxis

Digitale Messdatenerfassung statt Handarbeit

Messdaten werden digital erfasst, ausgewertet und in Prüfprotokolle überführt — statt auf Papier dokumentiert und später abgetippt.

  • Schnellere Auswertung
  • Höhere Datenqualität
  • Automatisierte Prüfprotokolle
Mit Log-Control können wir Messdaten deutlich schneller analysieren und professionell dokumentieren.
Aus dem Projekt Log-Control
Häufige Fragen

Fragen zum Rollout-Prozess

Warum stehen Rollout-Prozesse gerade jetzt unter Druck?

Der Pflichteinbau intelligenter Messsysteme ist quotengebunden und wird von der Bundesnetzagentur überwacht. Für Ende 2025 wies die Behörde rund 4,71 Mio. quotenrelevante Pflichteinbaufälle aus, von denen 1,10 Mio. mit einem intelligenten Messsystem ausgestattet waren. Im März 2026 leitete sie 77 Verfahren gegen Unternehmen ein, die die gesetzliche Quote nicht erfüllt oder den Rollout noch nicht begonnen hatten. Der Druck entsteht dadurch nicht im Einbau selbst, sondern in den Prozessen drumherum.

Müssen wir dafür unser Messsystem oder unsere Fachsoftware wechseln?

Nein. Wir automatisieren die Abläufe um Ihre bestehenden Systeme herum und binden uns über vorhandene Schnittstellen an. Ein Systemwechsel ist kein Bestandteil des Einstiegs.

Was ist mit Fällen, die nicht dem Standard entsprechen?

Die bleiben bei Ihren Fachleuten — aber vorbereitet: erkannt, mit Kontext angereichert, priorisiert und der richtigen Rolle zugewiesen. Ziel ist, dass Fachpersonal Ausnahmen bearbeitet und keine Standardfälle mehr sortiert.

Wie schnell ist so etwas produktiv?

Ein abgegrenzter Vorgangstyp ist in der Regel in 6 bis 10 Wochen produktiv. Entscheidend ist weniger die Entwicklung als die Klärung der Datenwege und Zuständigkeiten — deshalb steht der Prozess-Check am Anfang.

Welcher Rollout-Prozess kostet Sie aktuell die meiste Zeit?

Nennen Sie uns einen Ablauf — Terminierung, Geräteverwaltung, Dokumentation oder Ausnahmebearbeitung. Wir bewerten im Erstgespräch, welcher Anteil sich automatisieren lässt.

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