Wartungsverträge und technische Services
Sie buchen ein festes Stundenkontingent pro Monat — zu einem deutlich günstigeren Stundensatz als im Einzelauftrag. Wofür Sie die Zeit einsetzen, entscheiden Sie: Wartung, Support, Weiterentwicklung, Website-Pflege oder Betrieb. Betreut von einem technischen Ansprechpartner, der Ihre Systeme kennt.
Nach dem Go-live beginnt die eigentliche Laufzeit
Der Aufwand nach der Einführung wird regelmäßig unterschätzt. Abhängigkeiten veralten, Schnittstellen ändern sich auf der Gegenseite, Sicherheitslücken werden bekannt, und fachliche Anforderungen entwickeln sich weiter. Ohne feste Zuständigkeit passiert all das unbemerkt — bis es im laufenden Betrieb auffällt.
Woran Sie merken, dass ein Wartungsvertrag fehlt:
- Updates werden aufgeschoben, weil niemand die Auswirkungen einschätzen kann
- Bei Störungen wird erst gesucht, wer sich mit dem System auskennt
- Kleine Anpassungen brauchen jedes Mal ein neues Angebot
- Niemand überwacht, ob Dienste, Schnittstellen und Backups tatsächlich laufen
- Der Dienstleister, der die Software gebaut hat, ist nicht mehr verfügbar
Wofür Sie die Stunden einsetzen, entscheiden Sie
Der Vertrag bindet Zeit, nicht eine einzelne Leistungsart. Was in einem Monat ansteht, bestimmen Sie — und es kann jeden Monat etwas anderes sein.
Hosting in deutschen Rechenzentren oder Betreuung in Ihrer Umgebung, Überwachung von Diensten, Schnittstellen und Backups sowie Reaktion auf Störungen.
Sicherheits- und Versionsupdates, Fehlerbehebung, Anpassungen an geänderte Fremdsysteme und ein Ansprechpartner für Fragen aus dem Tagesgeschäft.
Ein monatliches Stundenkontingent für fachliche Änderungen und kleinere Ausbauten — ohne dass jede Anpassung ein eigenes Projekt und ein eigenes Angebot braucht.
Komplettbetreuung Ihrer Website: Text- und Bildaktualisierungen, Webprogrammierung, Design- und Grafikarbeiten sowie die regelmäßige Kontrolle auf Funktionsfähigkeit.
Der Vertrag senkt den Stundensatz um 30 Euro
Das ist der eigentliche Grund für den Vertrag: Sie sichern uns Planbarkeit zu, wir geben den Vorteil über den Stundensatz zurück. Alle Preise netto, zzgl. USt.
Im Wartungsvertrag — für alle Stunden innerhalb Ihres monatlichen Kontingents.
Für Stunden über das Kontingent hinaus, ausgeführt erst nach Ihrer ausdrücklichen Freigabe.
Ohne Vertrag, im Einzelauftrag. Der Vertrag rechnet sich, sobald Sie rund drei Viertel des gebuchten Kontingents tatsächlich abrufen — deshalb setzen wir es lieber realistisch an als hoch.
Was ein Vertrag bei uns umfasst
Der Umfang wird vor Vertragsschluss schriftlich festgelegt — welche Systeme, welche Leistungen, welches Stundenkontingent. Sie sollen wissen, was Sie bekommen, bevor der erste Störfall eintritt.
- Regelmäßige Kontrolle der Anwendungen auf Funktionsfähigkeit
- Überwachung von Diensten, Schnittstellen und Backups
- Sicherheitsupdates für Anwendung, Abhängigkeiten und Laufzeitumgebung
- Analyse und Behebung von Fehlern im vereinbarten Rahmen
- Anpassung an Änderungen angebundener Fremdsysteme
- Direkte E-Mail-Anbindung an unseren Support, erreichbar von 9 bis 18 Uhr
- Betreuung ausschließlich durch geschulte Fachkräfte — Fachinformatiker, Mediengestalter und Entwickler
- Dokumentation des Systemstands und der durchgeführten Arbeiten
Wie der Vertrag funktioniert
Wir arbeiten mit einem festen monatlichen Stundenkontingent statt mit einer Leistungspauschale, die im Zweifel niemandem passt. Was tatsächlich anfällt, wird daraus bedient — planbar für Sie, planbar für uns.
- Monatliches Stundenkontingent: Höhe vor Vertragsschluss vereinbart, abgerechnet zu 89 € je Stunde
- Nicht übertragbar: nicht genutzte Stunden verfallen zum Monatsende und werden nicht angespart
- Darüber hinaus: 99 € je Stunde, ausgeführt erst nach Ihrer Freigabe; größere Vorhaben mit separatem Angebot
- Laufzeit: zunächst 12 Monate, danach jährliche Verlängerung
- Kündigung: bis spätestens zwei Monate vor Ablauf, beidseitig
- Preisanpassung: wird spätestens vier Wochen vor Vertragsablauf angekündigt und berechtigt Sie zur Sonderkündigung
- Monatliche Zahlung im Voraus, jeweils zum Monatsersten
Wir übernehmen auch Systeme, die wir nicht gebaut haben
Ein häufiger Anlass für ein Erstgespräch: Der ursprüngliche Entwickler steht nicht mehr zur Verfügung, und niemand traut sich mehr an das System. Das ist ein lösbares Problem — es beginnt mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme.
- Sichtung von Quellcode, Architektur, Abhängigkeiten und Betriebsumgebung
- Einschätzung zu Sicherheitsstand, Wartbarkeit und dringenden Risiken
- Klare Aussage, was übernommen werden kann und was zuerst saniert werden muss
- Schrittweise Modernisierung, wenn eine Ablösung wirtschaftlicher ist als Wartung
So kommt ein Wartungsvertrag zustande
Wir sehen uns Systeme, Betriebsumgebung, Schnittstellen und den aktuellen Stand der Dokumentation an — und benennen Risiken, die vor einer Übernahme geklärt werden müssen.
Welche Systeme, welche Bausteine, welche Servicezeiten, welches Entwicklungskontingent. Das Ergebnis ist ein Vertrag, der beschreibt, was tatsächlich geleistet wird.
Zugänge, Monitoring, Backup-Prüfung und eine erste technische Bestandsaufnahme. Danach läuft die Betreuung an — mit benanntem Ansprechpartner.
Ein Ansprechpartner, der Ihr System kennt
Ihr fester Ansprechpartner ist der technische Leiter des Fachteams, das Ihre Lösung betreut — kein wechselnder Bearbeiter, kein anonymes Ticketsystem. Das ist der Grund, warum die meisten unserer Kunden seit vielen Jahren bei uns sind.
Fragen zu Wartung und Betrieb
Was kostet ein Wartungsvertrag?
Die Monatsgebühr ergibt sich aus Ihrem Stundenkontingent: Jede Stunde im Vertrag kostet 89 Euro netto. Vier Stunden im Monat sind demnach 356 Euro netto. Stunden darüber hinaus rechnen wir mit 99 Euro ab, ohne Vertrag liegt unser Stundensatz bei 119 Euro. Wie viele Stunden sinnvoll sind, klären wir vorher anhand Ihrer Systeme — lieber realistisch angesetzt als zu hoch.
Lohnt sich der Vertrag auch bei geringem Bedarf?
Rechnerisch trägt er sich, sobald Sie etwa drei Viertel der gebuchten Stunden tatsächlich abrufen. Darunter fahren Sie mit Einzelaufträgen günstiger — dann setzen wir das Kontingent lieber kleiner an. Unabhängig davon bekommen Sie mit dem Vertrag die laufende Überwachung und einen festen Ansprechpartner, der sich nicht jedes Mal neu einarbeiten muss.
Wie lange läuft der Vertrag und wie kündige ich ihn?
Die Erstlaufzeit beträgt zwölf Monate. Danach verlängert sich der Vertrag jeweils um ein weiteres Jahr, sofern er nicht spätestens zwei Monate vor Ablauf gekündigt wird — von Ihnen oder von uns. Eine Preisanpassung kündigen wir spätestens vier Wochen vor Vertragsablauf an; sie berechtigt Sie zu einer Sonderkündigung.
Was passiert, wenn das Stundenkontingent aufgebraucht ist?
Dann führen wir weitere Arbeiten erst nach Absprache mit Ihnen durch — es entsteht nichts ungefragt. Diese Stunden rechnen wir mit 99 Euro netto ab, immer noch unter unserem regulären Satz. Für größere Vorhaben, die den monatlichen Rahmen deutlich überschreiten, erstellen wir ein separates Angebot. Nicht genutzte Stunden verfallen zum Monatsende und werden nicht auf den Folgemonat übertragen.
Sind wir festgelegt, wofür die Stunden verwendet werden?
Nein. Der Vertrag bindet Zeit, keine bestimmte Leistungsart. Ob in einem Monat ein Sicherheitsupdate ansteht, im nächsten eine Schnittstellenanpassung und im übernächsten Textänderungen auf der Website, entscheiden Sie. Das ist auch der Grund, warum wir vorab nicht jede denkbare Leistung auflisten, sondern den Umfang des Kontingents festhalten.
Übernehmen Sie auch Software von anderen Dienstleistern?
Ja, das ist ein regelmäßiger Fall. Vor der Übernahme sichten wir Quellcode, Architektur und Betriebsumgebung und sagen Ihnen ehrlich, was wartbar ist und wo zuerst investiert werden muss. Eine Übernahme ohne diese Sichtung wäre für beide Seiten unseriös.
Was, wenn wir eine eigene IT-Abteilung haben?
Dann schneiden wir den Vertrag entsprechend zu. Häufig übernimmt die interne IT den Infrastrukturbetrieb, und wir verantworten die Anwendung selbst — Updates, Fehlerbehebung, Schnittstellen und Weiterentwicklung. Die Abgrenzung wird im Vertrag festgehalten.
Sind Weiterentwicklungen im Vertrag enthalten?
Im monatlichen Stundenkontingent ja — Textänderungen, kleinere Anpassungen, Erweiterungen im überschaubaren Rahmen. Größere Vorhaben behandeln wir als eigenes Projekt, damit sie sauber geplant werden, aber mit demselben Team und demselben Ansprechpartner, ohne Einarbeitungsphase.
Wie unterscheidet sich das von Ihrem IT-Service?
Der IT-Service deckt die allgemeine IT-Betreuung ab — Netzwerk, Infrastruktur und Support. Der Wartungsvertrag bezieht sich auf Ihre Anwendungen: individuell entwickelte Software, Integrationen und KI-Lösungen, die fachlich betreut und weiterentwickelt werden müssen. Beides lässt sich kombinieren.
Was passiert bei einer Kündigung?
Sie bekommen den vollständigen Systemstand: Quellcode, Dokumentation, Zugänge und Betriebsbeschreibung. Sämtliche urheberrechtlichen Verwertungsrechte an dem, was wir für Sie entwickeln, übertragen wir Ihnen ausschließlich — das steht so im Vertrag. Eine Abhängigkeit, die einen Wechsel technisch verhindert, bauen wir nicht auf.
Wie viele Stunden im Monat brauchen Sie realistisch?
Wir sehen uns Ihre Systeme an und schlagen ein Kontingent vor, das zum tatsächlichen Bedarf passt — ohne Kaufverpflichtung und ohne Leistungen, die Sie nicht brauchen.